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  • Heike Woock Lösungscoach

Wie zukunftstauglich, wie lebensfreundlich, will ich zukünftig meine Arbeitskraft investieren?

„Renaturierung ist Greenwashing.“ Gut für‘s Gewissen, gut für‘s Business, allzu oft nicht gut für unsere Zukunft.




Die Annahme, der Mensch habe die Macht und die Schaffenskraft, zu renaturieren, die Natur wiederherzustellen, ist eine Überschätzung der menschlichen Fähigkeiten mit fatalen Folgen.

Zweifelsohne: Es gibt zahlreich


e sehr wertvolle Renaturierungsprojekte. Das sind i.d. R. jene ohne kurzfristige wirtschaftliche Interessen. „Jeder Gemeinde ihr Biotop“, „Das grüne Band“, „Haies vives“, „Benjeshecken“.

Es muss unterschieden werden zwischen zum einen mehr oder weniger tatsächlicher „Renaturierung“ zum Beispiel das Wiederherstellen von Mooren und Feuchtgebieten und deren dauerhafter Schutz, das Herstellen von Primärwäldern und Streuobstwiesen, also Gebiete, in denen sich noch bestehende Spezies von menschlicher Aktivität - soweit das möglich ist - ungestört (das gibt es ja sowieso nicht. Stichworte: Glyphosat, Mikroplastik, Luftverschmutzung, 5G, Medikamente und Hormone im Grundwasser, uvm) ansiedeln und fortbestehen können. Zum anderen „Renaturieren“ in aus Beton und Teer geschaffenen Wüsten, die dann mit vertikalen Gärten und anderen künstlichen Grünflächen begrünt werden. Für bestehende „Wüsten“ besser als nichts, absolut ein Mehrwert! Für Neubauten, denen Natur und Naturboden zum Opfer fallen: Greenwashing! Makulatur. Nicht zukunftserhaltend. Wirklich zukunftstauglich ist der Erhalt des Planeten und menschlicher Lebensbedingungen dank Respektes der Naturgesetze. Ganzheitlich gesehen kann der Mensch nicht Renaturieren, aber Natur erhalten, das vermag er sehr wohl. Wie steht es da um Ihre tägliche Arbeit und die Zukunft?

10.01.2022


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